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Finissage Romane Thana - Orte der Roma und Sinti

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1 Termin
Sonntag 17. Mai 2015
17. Mai 2015
So
18:00
Finissage Romane Thana - Orte der Roma und Sinti

Konzert-Finissage mit dem Karl Ratzer Trio

Zum Abschluss der Ausstellung ?Romane Thana – Orte der Roma und Sinti? tritt mit dem Jazz-Gitarristen und Komponisten Karl Ratzer einer der bekanntesten Roma-Musiker Österreichs auf.

Sonntag, 17. Mai 2015, 18 Uhr
Eintritt frei mit gültigem Museumsticket!

Eine Ausstellung in Kooperation mit der Initiative Minderheiten, dem Landesmuseum Burgenland und dem Romano Centro

Die Ausstellung gibt Einblicke in die Lebenssituation von Roma und Sinti in Österreich und erzählt deren Geschichte und Geschichten. Phasen der Zwangsassimilierung wechselten mit solchen der Ausgrenzung. Im Fokus stehen Orte: die seit dem 18. Jahrhundert bestehenden Siedlungen der Burgendland-Roma ebenso wie traditionelle Plätze in Wien oder Zwangsorte der Verfolgung.

Geschätzte 90% der österreichischen Roma wurden in den Vernichtungslagern der Nationalsozialisten ermordet. Die wenigen Überlebenden standen nach 1945 vor dem Nichts und wurden systematisch benachteiligt. Etliche zogen nach Wien, auch in der Hoffnung, nicht erkennbar zu sein. Der überwiegende Teil der heute in Österreich lebenden Roma und Sinti kam als Arbeitsmigranten aus Ost- und Südosteuropa. Lange Zeit und bis heute lebten viele ?im Verborgenen?.

Darstellungen von Roma und Sinti stammten über Jahrhunderte hauptsächlich von Nicht-Roma. Dazu gehören romantisierende Vorstellungen ebenso wie Bilder der Verachtung. Es existieren kaum historische Selbstzeugnisse. Auf diese Weise wurden Stereotypen und Feindbilder festgeschrieben, die letztlich der Legitimation von rassistischer Verfolgung dienten und weiterhin dienen.

Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen als Gegenperspektiven elf Beiträge von Menschen aus der Roma- und Sinti-Community, die ihrer Familiengeschichte nachgingen, sich mit ihrer Identität auseinandersetzten oder für die Ausstellung recherchierten, Videointerviews machten oder künstlerische Beiträge lieferten. Solche Geschichten führen zum Busbahnhof Erdberg wie zu den Roma-Reinigungskräften im Wiener AKH. Welche Folgen hatte das Oberwarter Attentat von 1995 auf die Menschen in der Roma-Siedlung? Von der schmerzhaften Auseinandersetzung mit dem Holocaust zeugt eine Gruppe von Gemälden von Ceija Stojka, die vom Wien Museum angekauft wurde. Aus der Vielstimmigkeit der Geschichten ergeben sich neue Sichtweisen auf die Gegenwart, die klischeehafte Wahrnehmungen durchbrechen.

Archiv-Screenshot:

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