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Opre Roma Film Festival

Film Video Screening Festival
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1 Termin
Dienstag 7. April 2015

16.30 Uhr Ceija Stojka von Karin Berger
Ein feinfühliges Portrait der österreichischen Romní Ceija Stojka, die in Auschwitz fast ihre ganze Familie verlor und selbst einige Zeit im KZ verbrachte. Ihre Lebensgeschichte, die auch exemplarisch für die Geschichte der Roma in Österreich steht, wird in Rückblenden und mit eindrucksvollem Archivmaterial dargestellt. Ceija Stojka lebte in ihrer Kindheit nomadisch, später verarbeitet sie ihre teils sehr traumatischen Erlebnisse als Malerin und Autorin und gewährt damit tiefe Einblicke in die Welt der österreichischen Roma, unabhängig von jeglichen Klischees.

18.30 Uhr ?aban von Milo? Stojanovi?
?aban ist ein Portrait der Gypsy-Jazz-Legende ?aban Bajramovi?, der als Wehrdienstverweigerer im Straflager Goli Otok durch die Gründung einer Gefängnisband zur Musik kam und schnell zum bekanntesten und beliebtesten Roma-Sänger des Balkans wurde.
Viele seine Lieder wurden später u.a. von Goran Bregovi? wiederverwendet und zu internationalen Hits transformiert. Der Film zeigt auch das ambivalente Privatleben ?abans in Titos Jugoslawien zwischen Rockstar-Lebensstil und traditioneller Familie.

anschließend Roma Boulevard von Sa?a Barbul und Mira Turba
Sa?a Barbul macht sich auf die Suche nach Roma-Erinnerungskultur in drei unterschiedlichen Ländern. Zuerst besucht er das Denkmal ?aban Bajramovi?s in Ni?, Serbien, das trotz einiger Anschläge und rassistischer Beschmierungen immer noch steht. Er kommt nach Berlin, wo erst 2012 das (bereits 1992 beschlossene!) Mahnmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Roma und Sinti eröffnet wurde, und schließlich nach Wien, wo es endlich gelang, die erste Straße nach einer Romní zu benennen: die Ceija Stojka-Straße.

20.30 Uhr Our School von Mona Nicoara und Miruna COCA-COZMA
Drei Romakinder aus einer transsilvanischen Kleinstadt nehmen an einem integrativen Schulprojekt teil. Über einen Zeitraum von vier Jahren dokumentiert der Film ihren Kampf gegen Vorurteile, Engstirnigkeit und Rassismus. Dabei entfalten sie einen humorvollen, optimistischen und schlagfertigen Widerstand. Gewinner u.a. des Grand Jury Prize for Best US-Feature, SILVERDOCS 2011, Graine de Cinéphage Award, FILMS DE FEMMES 2012 und Best International Feature, HUMAN RIGHTS ARTS AND FILM 2012.

Archiv-Screenshot:

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