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MAK Nite Lab: Denn die Maschine schaut uns nicht einfach zu, wie wir unsere ,Alternativen? organisieren

Bildende Kunst Zeitgenössische Kunst Diskussion
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1 Termin
Dienstag 24. März 2015
24. März 2015
Di
19:00
MAK Nite Lab: Denn die Maschine schaut uns nicht einfach zu, wie wir unsere ,Alternativen? organisieren
- Kaminzimmer

Eine Roundtable-Diskussion mit dem Autor p. m. (Zürich), Ana D?oki? und Marc Neelen (STEALTH.unlimited, Rotterdam/Belgrad) sowie Stefan Gruber (STUDIOGRUBER, Akademie der bildenden Künste, Wien)

Unter dem Titel ?Denn die Maschine schaut uns nicht einfach zu, wie wir unsere ,Alternativen? organisieren? (aus: p. m., bolo?bolo, Zürich 1983) werden im Rahmen des MAK NITE Lab das Verhältnis von Utopie und Veränderung unserer Gesellschaft ?von unten? diskutiert.

Können Bottom-up-Initiativen zu einem Systemwandel führen? Und welche Rolle spielen dabei fiktive Erzählungen? Der Autor p. m. verfasste 1983 die soziale Utopie bolo?bolo, ein ?skurriler, satirischer und zugleich todernster Vorschlag für ein kollektives Zusammenleben? – ein Leben in selbstverwalteten Nachbarschaften (bolo?bolos), das uns helfen würde, die Planetare Arbeitsmaschine zu überwinden. bolo?bolo wurde in viele Sprachen übersetzt und ist in den klassischen Kanon der Utopien eingegangen.

Obwohl p. m. die Herausforderung einer Utopie annimmt, bleibt seine Erzählung im Hier und Jetzt verwurzelt, mit der Überzeugung, dass Veränderung möglich und Handlung notwendig ist. Seine Ideen erfahren insbesondere im Kontext aktueller Diskussionen über ?Commons? und alternative Ökonomien zunehmend an Bedeutung.

Im Rahmen des MAK NITE Lab mit p. m. soll erörtert werden, wie die in bolo?bolo entwickelten Ideen dazu beitragen können, Institutionen zu verändern, und ob sie sich in die Realität umsetzen lassen. Diesen Fragen widmet sich p. m. in einer seiner jüngsten Publikationen, aber auch in seiner Funktion als Vorstandsmitglied der Initiative Neustart Schweiz. Ein weiterer Diskussionspunkt bei diesem MAK NITE Lab werden die Erfahrungen des Autors bei der Umsetzung von KraftWerk 1 sein, einer großen und ambitionierten genossenschaftlichen Wohnsiedlung in Zürich, die inzwischen Modellcharakter hat. Wie würde bolo?bolo dreißig Jahre später und auf diesen Erfahrungen basierend geschrieben werden?

Das MAK NITE Lab untersucht mögliche Wechselwirkungen zwischen Fiktion und alltäglichen Herausforderungen von BürgerInneninitiativen. Können fiktive Erzählungen dazu beitragen, die historisch belastete Idee der Utopie zu überwinden und einen Horizont für eine alternative Zukunft zu schaffen?

Gastkuratorin: Maria Lind

Das MAK NITE Lab mit p. m. ist Teil eines laufenden Projektes von STEALTH.unlimited und Stefan Gruber, das über eine alternative Zukunft Wiens auf Basis bestehender BürgerInneninitiativen spekuliert, und ist die vierte Veranstaltung einer Reihe, die von Maria Lind, Direktorin der Tensta Konsthall in Stockholm, in Verbindung mit ihrer Gruppenausstellung Future Light für die VIENNA BIENNALE 2015 gastkuratiert wird.

Den Auftakt der Reihe bildete ein Gespräch mit Brian Kuan Wood (?Is it Love??, e-flux journal, 2009) und eine Filmvorführung von Marysia Lewandowska (Museum Futures, 2008) im April 2014. Das zweite MAK NITE Lab in dieser Reihe im November 2014 brachte ein Gespräch mit Fernando García-Dory über Kunst, Landwirtschaft und den ländlichen Raum: die mögliche Zukunft bestehender Initiativen auf dem Feld. Zuletzt wurden im MAK NITE Lab im Dezember 2014, organisiert von STEALTH.unlimited und Stefan Gruber, mögliche Auswirkungen der Krise des Wohlfahrtstaates auf die Zukunft von Wien diskutiert. Ein weiteres MAK NITE Lab in diesem Rahmen wird am 14. April 2015 stattfinden.

Archiv-Screenshot:

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