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Anlässlich der Ausstellung Maurizio Nannuccis ‘Similarities & Differences’ bei Hofstätter Projekte trägt Gerhard Rühm gemeinsam mit seiner Frau Monika Lichtenfeld Sprechtexte sowie Sprechduette vor. Wie Maurizio Nannucci, in dessen künstlerischer Genealogie das Sprachbewusstsein der Wiener Gruppe eine wichtige Rolle spielt, setzt sich Gerhard Rühm in seiner Arbeit mit den komplexen Zusammenhängen zwischen Sprache, Schrift und Bild auseinander: Sprache als Material!
Gerhard Rühm, geboren 1930 in Wien, ist einer der wenigen echten Universalkünstler Österreichs, renommiert als Komponist und Interpret, als Dichter und bildender Künstler. 1991 wurde er mit dem Großen Österreichischen Staatspreis für Literatur ausgezeichnet. Gemeinsam mit H.C. Artmann begründete er die “Wiener Gruppe”, eine lose Avantgardevereinigung österreichischer Dichter und Schriftsteller. Mit seinen radikalen Sprachexperimenten trug er zu wichtigen literarischen Entwicklungen der Nachkriegszeit bei. Als Künstler war er zwei Mal auf der documenta in Kassel sowie bei der Biennale in Venedig vertreten.
