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HANS SCHAROUN – EIN AUSSENSEITER DER MODERNE
IMAGINÄRE ARCHITEKTUR
Hartmut Bitomsky | D 1995 | BetaSP | 65 min | Farbe | Dt. OF
MIT LICHT GEBAUT – DAS HAUS SCHMINKE
Niels Bolbrinker | D 2012 | BR | 27 min | Dt. OF
In jungen Jahren gehörte der deutsche Baumeister Hans Scharoun (1893-1972) zur Avantgarde um Bruno Taut und dessen Berliner Kreis ?Gläserne Kette?. Aber durch die Mode des Neuen Bauens und des Nachkriegs-Rationalismus gerieten seine expressionistischen Entwürfe in Vergessenheit. Erst die wirtschaftliche Blüte des deutschen Wirtschaftswunders der 1950er Jahre ermöglichte ein tolles Comeback, sodass seine utopischen Skizzen und Entwürfe der 1920er Jahre plötzlich Wirklichkeit werden konnten. Zu seinen späten Hauptwerken zählen die Berliner Philharmonie, Hochhäuser in Berlin und Stuttgart sowie die Staatsbibliothek in Berlin. Als Verfechter eines sog. ?organischen Funktionalismus? auf der Grundlage eines universalen Verständnisses für Natur, Leben und Architektur gilt er nach wie vor als ein missverstandener Außenseiter der Moderne.
Anhand von zwei Filmbeispielen werden einige von Scharouns Bauwerke und Entwürfe vorgestellt, die durch ihre eigenwillige Gestaltung und Raumbildung das Universelle in der Architektur zum Ausdruck bringen.
