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The Future of Memory
Eine Ausstellung über die Unendlichkeit der Gegenwart
Digitale Kommunikation und virtuelle Vernetzung prägen unsere Gegenwart. Soziale Interaktionen geschehen durch elektronische Geräte wie Smartphones oder Tablets. Produktion und Konsum medialer Outputs führen zu einer Omnipräsenz digitaler Medien. Wie Wissen, Erfahrungen und Traditionen weitergegeben werden, wie Erinnerung gebildet und ein kulturelles Gedächtnis gestaltet oder vermittelt wird, wandelt sich dadurch nachhaltig.
Die Ausstellung The Future of Memory geht der Frage nach, ob und wie sich die derzeitige Kommunikationskultur und die Historisierung der Gegenwart verändern. Die Erinnerung an die Vergangenheit, das Erleben der Gegenwart und die Vorstellung von der Zukunft vereinen sich für uns zu scheinbar äquivalenten Bildern. Aufgrund der veränderten Prozesse individueller und kollektiver Erinnerungspraktiken weichen Kategorien von Vergangenheit und Zukunft einer unendlichen Gegenwart. Vor diesem Hintergrund wurden für die Ausstellung Werke von etwa zwanzig internationalen Künstler/innen ausgewählt, die Realitätskonstruktionen kritisch hinterfragen oder auch untergraben.
The Future of Memory führt das Konzept des 55. October Salons Belgrad (20/9 – 2/11 2014) fort, der unter dem Titel Disappearing Things der Rolle des kollektiven wie individuellen Erinnerns im digitalen Zeitalter nachging und von Vanessa Joan Müller und Nicolaus Schafhausen kuratiert worden war.
Kurator: Nicolaus Schafhausen
http://www.kunsthallewien.at/?event=64917-eroeffnung
Pierre Bismuth. Der Kurator, der Anwalt und der Psychoanalytiker
Eröffnung
Pierre Bismuths umfangreiche Einzelausstellung in der Kunsthalle Wien wird Arbeiten des Künstlers aus den Jahren 1988 bis 2014 präsentieren. Die Ausstellung hat sich zum Ziel gesetzt, das komplexe Oeuvre des Künstlers zu präsentieren, das unterschiedlichste Medien umfasst und ebenso experimentell wie humorvoll mit konzeptuellen Techniken umgeht. Neben kleineren Arbeiten auf Papier werden auch Objekte sowie Audio- und Videoinstallationen zu sehen sein. Eine Reihe von Werken wird eigens für diese Ausstellung, die in enger Zusammenarbeit mit dem Künstler entsteht, neu produziert. Bismuths Werke regen auf verführerische Weise dazu an, bestehende gesellschaftliche Konventionen zu hinterfragen und deuten auf versteckte Aspekte unserer Wirklichkeit. So setzt Bismuth der realen Welt, die aus regulierten Zeichensystemen besteht, eine Welt entgegen, in der die Ungewissheit und das Unbekannte dominieren.
Zur Ausstellung erscheint eine umfangreiche Publikation im Verlag Sternberg Press.
Kurator: Luca Lo Pinto
http://www.kunsthallewien.at/?event=64918-eroeffnung
