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Im Jahre 2010 formiert sich aus Mitgliedern des Wiener Künstlerhauses eine Gruppierung von KünstlerInnen verschiedener Fachrichtungen zum Meinungs- und Erfahrungsaustausch. Es kommt zu gemeinsamen Aktionen die sich schwerpunktmäßig mit Fragen des kollektiven Handelns u.a. in Bezug auf die Institution Künstlerhaus beschäftigen. Ein dem Haus abgerungener kleiner Raum für die gemeinsamen Treffen wird zum assoziativen Namensgeber: aus „Zelle“ wird CELLE, die räumliche Beengung zum Sinnbild für Denk- und Handlungseinschränkungen die überwunden werden. Diesem Gedanken entsprechend lässt sich die Arbeitsweise von CELLE keiner herkömmlichen Kunstgattung zuordnen – die Wahl der Medien wird dem jeweiligen Projekt angepasst, die Grenzen zwischen Performation, bildender oder angewandter Kunst, Musik und Literatur sind durchlässig. Die Konzepte bleiben oft bis zuletzt für Veränderungen offen.
Die erste große Präsentation von CELLE im Künstlerhaus unter dem Titel CELLE: DIE WELT wird folglich den ausgetretenen Pfad einer starren Ausstellungsgestaltung verlassen und das Publikum mit einem wechselnden Display und begleitenden Veranstaltungen konfrontieren. Geplant sind drei Schwerpunktsetzungen:
- ein Rückblick auf das CELLE-Event WARWAS im Heeresgeschichtlichen Museum März 2014 anlässlich des Gedenkjahres zum Beginn des 1.WK vor 100 Jahren
- ein Überblick über das bisherige Schaffen von CELLE einschließlich der Präsentation des Buches: DIE CELLE WELT VON A-Z
- eine kritische Reflexion über Handlungsfelder künstlerischen Schaffens und die Öffnung beengender (Denk-)räume
Die Termine zu den jeweiligen Veranstaltungen werden in gesonderten Aussendungen angekündigt.
www.celle.co.at
