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Ich bin ich. Mira Lobe und Susi Weigel

Bildende Kunst Zeitgenössische Kunst Literatur Kinder & Jugend Eröffnung
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1 Termin
bis Sonntag 1. März
5. Nov. 2014 -
So 1. März 2015
18:30
Ich bin ich. Mira Lobe und Susi Weigel

Eine Ausstellung in Kooperation mit dem Ludwig Boltzmann Insitut für Geschichte und Theorie der Biographie

Das erfolgreichste Duo der österreichischen Kinderbuchliteratur steht im Mittelpunkt einer Ausstellung im Wien Museum, die für Kinder wie für Erwachsene konzipiert ist. Mira Lobe (1913-1995) zählt zu den bedeutendsten Kinder- und Jugendbuchautorinnen des 20. Jahrhunderts, insgesamt veröffentlichte sie rund 100 Bücher, die in 30 Sprachen übersetzt wurden. Aus Lobes kongenialer Wort-Bild-Partnerschaft mit der Illustratorin Susi Weigel (1914-1990) entstanden 45 Bücher und viele Fortsetzungsgeschichten. Allein die Titel lösen bei Generationen von (Vor-)Leserinnen und Lesern vielfältige Assoziationen aus: „Das kleine Ich bin ich“, „Die Omama im Apfelbaum“, „Die Geggis“.

Faszinierend ist das Material aus den Nachlässen der beiden Künstlerinnen, darunter Entwurfszeichnungen und experimentelle Collagen von Susi Weigel oder ihre originale „Ich bin ich“-Figur aus Stoff und Zwirn. Die Schau erlaubt spannende Einblicke in die Arbeitsweise von Lobe und Weigel. Vor dem Hintergrund ihrer Biografien erschließen sich auch Zusammenhänge der österreichischen Nachkriegsgeschichte. Darüber hinaus sind andere bedeutende Lobe-IllustratorInnen wie Angelika Kaufmann, Winfried Opgenoorth und Christina Oppermann-Dimow in der Schau präsent.

Auf der Seite der Kinder

„Ich möchte wissen, wer ich bin“. So fragt das ratlose, namenlose Etwas, um sich am Ende der Geschichte als selbstbewusstes Wesen zu entdecken: „Sicherlich gibt es mich: ICH BIN ICH!“ Immer wieder geht es in Lobes und Weigels Büchern darum, Kindern Ängste zu nehmen und sie zur Eigenständigkeit zu ermutigen. Ohne pädagogischen Zeigefinger und stets auf der Seite der Kinder stehend, vermitteln die Geschichten darüber hinaus Werte wie Toleranz, Solidarität mit Ausgegrenzten und Veränderungswillen.

Die Ausstellung „übersetzt“ das kreative Potenzial der Kinderbücher mit spielerischen Elementen und überraschenden Inszenierungen. Kinder dürfen in der Ausstellung schaukeln und sind eingeladen, frei nach Susi Weigel Bilder zu reißen und an der Wand aus den Schnipseln Collagen zu gestalten. Auch eine „Buchstabenkiste“ steht bereit. Einige Bereiche sind nur für Kinder zugänglich: Hier können sie Geschichten von Mira Lobe hören, gelesen von Cornelius Obonya.

Archiv-Screenshot:

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