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Elisabeth von Samsonow
heiratet und gibt sich die Ehre einzuladen zu ihrer
HYPNO HIPPO SCHIZO HOCH ZEIT
eine reale Traumaktion
(im Rahmen der Vienna Art Week)
…
Der Vorstellung Freuds von einer “Phasenverschiebung” in der
Ausbildung der weiblichen Objektbeziehung, die unheilvollerweise
auf die “Tatsache” der weiblichen Kastriertheit rekurriert (die
dann logisch eine Katrationskomplex von der selben Art, wie ihn ein
Junge oder Mann hätte, ausschließt), wird mit Lou Andreas Salomés
Idee der “Doppelrichtung der Narzissmus” begegnet. Diese nun in
Hinblick auf die Analyse der weiblichen Psyche außerordentlich
produktive Position erhellt, daß die weibliche “Selbstliebe” in
Wahrheit eine Version der Alliebe ist, die es der Braut ermöglicht,
ihre Liebe auf verschiedenste Objekt zu verteilen, schön zu sehen
in Frida Kahlos “Die Liebesumarmung des Universums, die Erde
(Mexiko), ich Diego und Herr Xolotl”.
Dieser daher konstitutive weibliche Animismus wird in Elisabeth von Samsonows Traumaktion als Schizogamie vorgeführt, als Akt der Übertragung oder der Sympathie mit dem Cavallo, welches nur indirekt den Kavalier repäsentiert. Pferd am Kavalier ist der Teil, mit dem die “Braut” sympathisiert, solidarisiert und sich identifiziert.
Als ZeugInnen fungieren und agieren Claudia Weinzierl,
Wolfgang Staribacher, Karin Ferrari und [ekwit].
Konfuses Glossar:
Hippie/Hippus, Komet/Gamet, Hermès Psychopompos, Hierosgamos/Schizogamie, Objektbeziehung und Kunst, Bindung/Zügel/vinculum, Trance/Trense Mare/Mère Kavalier/Cheval Zentaur/cyborg Schwarze Demeter von Phigalia Hippokrene Pegasus Gaul/Gauloises/Gaul-Tier/De Gaulle Zehenspitzengänger/high heels/Tippen
