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In den Jagdzimmern des Alpenraums waren um die Mitte des 19. Jahrhunderts sogenannte Geweihmöbel weit verbreitet. Diese aus erlegten Tieren hergestellten „Trophäen“ gelten heute als äußerst skurriler Auswuchs einer rustikalen Gemütlichkeit. Aber auch in modernen Ambienten wurde tierisches Material gleichsam als Trophäe präsentiert: Die Beispiele reichen von den mit Tierfellen bespannten Klassikern des modernen Wohndesigns der 1920er bis zu den ironischen Geweihmöbelparaphrasen zeitgenössischer Künstler und Designer seit den 1980er Jahren.
Kurator Sebastian Hackenschmidt, MAK-Kustode Möbel und Holzarbeiten
MAK-Studiensammlung:
Ausgewählte Teile der umfangreichen Bestände des MAK sind in der Studiensammlung dauerhaft ausgestellt, die Ordnung nach Materialien entspricht der Spezialisierung der Sammlungs- leiter. Große Entwicklungslinien stehen bei der Auswahl der Objekte im Vordergrund. In wechselnden Ausstellungen werden unterschiedliche Aspekte der Sammlung näher beleuchtet und Sammlungsobjekte im Spannungsfeld zwischen angewandter und zeitgenössischer Kunst gezeigt.
