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Wie kaum ein anderer prägte Hans Neumann (1888–1960) mit seinen Plakaten das Wiener Stadtbild der 1920er und 1930er Jahre. Nach ersten Berufserfahrungen in Berlin eröffnete er nach dem Ersten Weltkrieg ein eigenes Atelier am Stephansplatz, das zu einem der größten Ateliers im deutsch-sprachigen Raum avancierte und als Vorläufer der heutigen Werbeagenturen gesehen
werden kann. Wer sich als Grafiker einen Namen machen wollte, musste bei Neumann gearbeitet haben. Das Atelier schuf Plakate, Inserate, Prospekte, aber auch eine Reihe von Notentitelblättern, die inhaltlich die Vielfalt der Arbeiten des Studios dokumentieren. Mit über 100 Plakaten besitzt das MAK eine der umfangreichsten Sammlungen an Arbeiten dieses Ateliers, dessen Geschichte in der Ausstellung nachgezeichnet wird.
Kuratorin Kathrin Pokorny-Nagel, Leitung MAK-Bibliothek und Kunstblättersammlung
