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Im Rahmen der Erwin-Puls-Ausstellung in der Kunsthalle Wien/Project Space Karlsplatz präsentiert das Filmarchiv Austria den bislang kaum öffentlich gezeigten Film OHNE PAUSE (A 1986) des Malers, Grafikers, Aktionskünstlers, Schriftstellers, Pornografieforschers und Philosophen Erwin Puls. Das Special ist der Auftakt einer Kooperation, bei der das Filmarchiv Austria im Verlauf des Frühjahrs den Pornografie-Schwerpunkt der Kunsthalle Wien auch mit einer größeren Filmreihe begleiten wird.
OHNE PAUSE ist ein Kompilationsfilm. Erwin Puls arbeitet hier mit Pornofilmmaterial aus der Zwischenkriegszeit (ab ca. 1925) und aus der Nachkriegszeit und kombiniert es mit Amateurfilmen sowie mit nicht verwendetem Filmmaterial des österreichischen Regisseurs Michael Pilz über eine Autofahrt. Unter den Bildern läuft ein kunstphilosophischer Text.
Damit wird OHNE PAUSE zu einem ästhetischen Verwirrspiel ohne! Pause, welches keine eindeutige summative Aussage zulässt, es sei denn vielleicht diese eine: OHNE PAUSE – denn wer nicht hinsieht, der bleibt vom Geschehenen ausgeschlossen. OHNE PAUSE verursachte zur Zeit seiner Entstehung gehörige Irritationen, der ORF verweigerte zunächst eine Ausstrahlung, 1998 fand sich der Film im ersten Frauenerotikshop MarG und wurde dort als “Skurrilitätensammlung aus dem Kultpornoarchiv Erwin Puls” angeboten.
Erwin Puls beim Denken und Argumentieren. Das GESPRÄCH MIT ERWIN PULS, eine der raren Filmaufnahmen von Puls, wurde von Michael Pilz eigens für diesen Abend neu geschnitten und erlebt hier seine Erstaufführung.
