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buchpräsentation und filmprojektion
omaru - eine afrikanische liebesgeschichte, A 1955
„Etwas mitbringen“ war auch schon ein Topos in der zeitgenössischen Berichterstattung über den Film Omaru - Eine afrikanische Liebesgeschichte (Österreich 1955, Buch und Regie: Albert Quendler), der im Rahmen der 10. Afrikaexpedition von Ernst A. Zwilling in Kamerun gedreht wurde. Welche Bedeutungen wurden im Film und in der medialen Öffentlichkeit produziert und auf welche Repräsentationsmuster von Afrika / Kamerun / Schwarzen Menschen wurde dabei zurückgegriffen?
Österreichische „Eingeborne [sic!] spielen sich selbst“ (2)
Der Film Omaru – eine afrikanische Liebesgeschichte , der im Auftrag der Wien-Film produziert wurde, hatte seine Österreich-Premiere (nach der Uraufführung im August 1955 bei der Biennale in Venedig) am 4. 10. 1955 im Urania-Kino. Wahlweise wurde er als Dokumentar-Spielfilm-Experiment, Kulturfilm oder abendfüllender Spielfilm bezeichnet. Hergestellt wurde der Film während einer zehnmonatigen „Expedition“ in den Nordosten Kameruns, an der Ernst A. Zwilling als „Expeditionsleiter“, Albert Quendler als Regisseur und Drehbuchautor, Elio sowie Augusto Carniel als Kameraleute und Traude Loebel als Ärztin und Anthropologin teilnahmen.
Saisonbedingt konnte der ursprünglich geplante Tierfilm nicht realisiert werden, stattdessen wurde das Sultanat Rei Buba und dessen umliegende Gebiete als Drehort ausgewählt. Das Drehbuch entstand vor Ort.
