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06.11.–19.00 Uhr
Moderation: Gregg Bordowitz
Bei Jack Whitten (geb. 1939) werden Ideen als Fakten des malerischen Prozesses selbst ‘verkörpert’. Bereits in den frühen 70er Jahren experimentierte er mit unterschiedlichen technischen Hilfsmitteln. So schabte er mit einer großen Holzleiste die getropfte Farbe über die Leinwand – lange bevor Gerhard Richter und andere Künstler sich solcher Methoden bedienten. In seinem jüngsten, großformatigen Bild 9.11.01 bezieht sich Whitten auf die Terroranschläge in New York vor sechs Jahren. Geometrische Formen und Anklänge an Landschaftsdarstellungen werden in einer Art Mosaik zusammengeführt. Das Verhältnis zwischen den einzelnen Teilen bewegt sich zwischen Vereinheitlichung und Desintegration, Wiederherstellung und erneuter Auflösung.
