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ARTMAPPING II, Urbane Art- und Soundscapes Event
Urbane Art- und Soundscapes, Stadt erleben und hören
Beteiligte KünstlerInnen
Manfred Grübl, 4 Minuten Moskau Roter Platz, 2005-2007, Fotonstallation
Laura Horelli, I have been considering making a video, Video, 2007. Courtesy Galerie Barbara Weiss, Berlin
Sejla Kameric, What Do I Know?, 2007, Video. Courtesy: Kontakt. Die Kunstsammlung der Erste Bank-Gruppe
Natalia LL, Consumer Art, 1972-75, Video. Courtesy: Kontakt. Die Kunstsammlung der Erste Bank-Gruppe
Katherina Olschbaur, Yussuf II, 2007, Fotoinstallation
Roman Ondák, Resistance, 2006, Video. Courtesy: Kontakt. Die Kunstsammlung der Erste Bank-Gruppe
Florian Schmeiser, Winterreise, 2007, Multimediale Installation
Simon Mullan & Björn Segschneider, Off the Beaten Tracks, 2007, Liveperformance
Kuratiert von Ursula Maria Probst, Walter Seidl, Martin Wagner
Im, am und ums FLUC, Praterstern 1020 Wien
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ERÖFFNUNG 14/11/07 20:00
22:00 LIVE-KONZERT DES ARGENTINISCHEN MUSIKERS:
noise,collage/sampladelia,improvisation, tricky pop and electroacoustic
http://www.earzumba.com http://www.myspace.com/earzumba
dj the perfumed garden
DAUER DER AUSSTELLUNG: 15/11/07 – 31/12/07
Das Projekt „ARTMAPPING II“ initiiert eine Ausweitung künstlerischer Praxis und reflektiert wie sich künstlerische Prozesse auf Verhaltenscodes im urban-kulturellen Terrain auswirken. Ausgehend von Kunst als “interventionistische Praxis”, die auf das urbane Beziehungsgeflecht ausstrahlt, werden jene performativen Relationen thematisiert, die künstlerische Prozesse in Handlungsoptionen transformieren. Spezifische gesellschaftliche Aspekte wie institutionskritische, ökonomische, feministische und ökologische Strukturen werden ebenso aufgegriffen, wie die interventionistischen Spielräume künstlerischer Praxis. Im funktional durchorganisierten und auf Kommunikation angelegten Zeichensystem des urbanen Lebens mit Werbetafeln oder Leuchtzeichen gestalten die künstlerische Interventionen von Manfred Grübl, Katherina Olschbaur oder Florian Schmeiser neue Impulse gegenüber identitätspolitischen Fragestellungen, Repräsentationskritik und die Anwendung interdisziplinärer Modelle. Konzepte zur Erstellung von Kontaktzonen, Strategien gegen Überwachungapparate und Facetten des Transkulturellen nehmen Schlüsselpositionen ein.
Als Kulturort mit freiem Eintritt ist eine Kooperation mit dem Fluc als Einzugsgebiet niederschwelliger und offener Szenen ideal für ein breites heterogenes Publikum, um kulturelle Praxis zu verhandeln. Die Organisation des Sozialen in Relation zum medialen Apparat bildet hier einen interessanten Anknüpfungspunkt. Das Thema der Sichtbarkeit und die Frage wer dadurch mit Kunst konfrontiert und sich in die Dialektik von Handlungsräumen einschreibt, wird in ARTMAPPING II durch Videos von Laura Horelli, Sejla Kameric, Natalia LL oder Roman Ondak forciert. Sich des realen Standpunkts, der urbanen Perspektivität und definitiven Verflechtungen im künstlerischem Feld des urbanen Raums, sowie der daraus resultierenden umfassenden ästhetischen und politischen Kontexte bewusst zu werden und daraus neue Strategien abzuleiten, ist das Konzept von ARTMAPPING II, das sich unter dem Label einer erweiterten Institutionskritik fassen lässt.