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Global – Neutral

Architektur aus Österreich in Afrika und Asien 1955–1989
Architektur Ausstellung
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11 Termine
Mittwoch 15. April
Donnerstag 16. April - Montag 7. September
Dienstag 21. April
21. April
Di
17:00
Führung bis 18:00
Kuratorinnenführung
Dienstag 28. April
28. April
Di
17:00
Führung bis 18:00
Global – Neutral
Dienstag 12. Mai
12. Mai
Di
17:00
Führung bis 18:00
Kuratorinnenführung
Dienstag 26. Mai
26. Mai
Di
17:00
Führung bis 18:00
Global – Neutral
Dienstag 9. Juni
9. Juni
Di
17:00
Führung bis 18:00
Kuratorinnenführung
Dienstag 23. Juni
23. Juni
Di
17:00
Führung bis 18:00
Global – Neutral
Dienstag 21. Juli
21. Juli
Di
17:00
Führung bis 18:00
Global – Neutral
Dienstag 4. August
4. Aug.
Di
17:00
Führung bis 18:00
Kuratorinnenführung
Dienstag 18. August
18. Aug.
Di
17:00
Führung bis 18:00
Global – Neutral

Die Ausstellung „Global – Neutral“ folgt den Spuren österreichischer Architekt*innen, die zwischen 1955 und 1989 in afrikanischen und asiatischen Ländern tätig waren – in einer Zeit weltpolitischer Umbrüche, in der viele Staaten ihre Unabhängigkeit von Kolonialmächten erlangten und internationale Kooperationen vom Kalten Krieg geprägt waren.

In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts rückte Architektur zunehmend in einen globalen Zusammenhang. Politische Umbrüche und neue Allianzen veränderten die Welt – viele neu gegründete Staaten in Asien und Afrika wurden zu wichtigen Schauplätzen internationaler Architektur- und Städtebauprojekte. Dabei spiegelten Architektur und Stadtplanung auch politische Haltungen in einer neu entstehenden Weltordnung wider. Österreichische Architektinnen agierten in diesem Zusammenhang aus einer besonderen Position heraus: Aufgrund der politischen Neutralität ihres Landes traten sie nicht als Vertreterinnen eines ideologischen Blocks auf, sondern als scheinbar unabhängige Partner*innen ohne koloniale Vergangenheit. Doch auch ihre Projekte – unter anderem in Ländern wie Burkina Faso, Indien, Iran, Irak, Kuwait, Nepal oder Tansania – waren in politische, wirtschaftliche und kulturelle Interessen verwoben: Sie waren Teil von Entwicklungsprogrammen, dienten als Symbole diplomatischer Annäherung und waren Schauplätze transnationaler Zusammenarbeit.

Pläne, Fotografien und Modelle aus der umfangreichen Sammlung des Az W machen diese vielschichtigen Verbindungen sichtbar. Anhand realisierter und geplanter Projekte von rund 25 österreichischen Architekt*innen, darunter Carl Auböck, Djamshid Farassat, Eugen Gross, Eva Mang-Frimmel und Karl Mang, Norbert Heltschl, Hans Hollein, Helene Koller-Buchwieser, Shahrzad Seradj- Kraupp, Hannes Lintl, Carl Pruscha, Roland Rainer und Anton Schweighofer, eröffnet die Ausstellung „Global – Neutral“ neue Perspektiven auf österreichische Architektur im Spannungsfeld von Politik, Kultur und Globalisierung.

Kuratorinnen: Monika Platzer, Susanne Rick

Gestaltung und Grafik: Steinbrener/Dempf & Huber

Publikation:
Zur Ausstellung erscheint das Buch Global – Neutral. Architecture from Austria in Africa and Asia 1955–1989 bei Park Books. Herausgegeben von Monika Platzer, Susanne Rick und dem Architekturzentrum Wien.

Mit Beiträgen von:
Esra Akcan, Reza Alirezaieyan, Camilo Antonio, Warebi Brisibe, Roberto Fabbri, Berthold Molden, Clara Neuhold, Monika Platzer, Susanne Rick, Biresh Shah, Setiadi Sopandi

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