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Ligia Lewis: Still Not Still

Darstellende Kunst Tanz Performance
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3 Termine
Donnerstag 15. Jänner
Freitag 16. Jänner
Samstag 17. Jänner

Ligia Lewis kommentiert mit Galgenhumor, ihrer einzigartigen theatralen Sprache und der musikalischen Form des Klagelieds die Ausgrenzung Schwarzer und nicht-Weißer Menschen aus den historischen Aufzeichnungen. Als düsterer Abgesang auf den Fortschrittsgedanken inszeniert Still Not Still eine Welt außerhalb der Zeitrechnung.

Voll abgründigem Humor und surrealistischen Bildern beschwört Ligia Lewis mit Still Not Still eine poetische Theatersprache, die jede Vorstellung von historischem Fortschritt zum Erliegen bringt. Die Choreografie für sieben Performer*innen kommentiert den jahrhundertealten und fortwährenden Ausschluss von Schwarzen und nicht-Weißen Menschen aus der Geschichtsschreibung. Lewis greift dafür auf die mittelalterliche Gattung des Klagelieds zurück und nutzt die Dunkelheit als Ort, an dem kritische Ideen Gestalt annehmen. Sie imaginiert eine Welt außerhalb der Zeitrechnung, im Stillstand. Kann eine Geschichte voller Lücken und Fehler nicht einfach für tot erklärt und der Vergangenheit überlassen werden? Angesichts der Tatsache, dass Geschichte unzureichend ist und stets nur von den Sieger*innen geschrieben wird, fragt Still not Still als düsteres Lamento, was entstehen könnte, wenn sie zu Grabe getragen wird.

„Es ist vernünftig, die Welt an der Grenze von Sinn und Nicht-Sinn zu verorten. Man dreht sich und dreht sich und dann bleibt man stehen und fällt zu Boden. Was ist toter als tot?“ — Ligia Lewis

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