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Museum und Faschismus

Komplizenschaft und Widerstand #2
Theorie Zivilgesellschaft Geschichte Diskussion
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1 Termin
Mittwoch 11. März

Die Veranstaltung nimmt das mitreißende Buch „Rose Valland und die Liebe zur Kunst“ von Jennifer Lesieur zum Ausgangspunkt, um Handlungsräume im Museum unter autoritären Bedingungen in den Blick zu nehmen. Denn die Kunsthistorikerin und Kustodin im Musée du Jeu de Paume hat während der nationalsozialistischen Plünderungen in Frankreich, gestohlene Werke und die Prozesse ihres Diebstahls notiert und memoriert. Dies bildete die Basis für die Rettung von mehr als 60 000 Kunstwerken vor dem Verlust und dem Diebstahl und schaffte wichtige Voraussetzungen für Restitutionen. Bei der Veranstaltung besprechen wir in einem ersten Teil das Buch und diskutieren die Situation der Restitution heute, um in einem zweiten Teil für den Museumsbereich wichtige Fragen nach Handlungsräumen unter Bedingungen politischer Kontrolle und Vereinnahmung auch im Hinblick auf die Gegenwart zu besprechen.

Mit Beiträgen von

Sophie Lillie | Historikerin, Wien

Nora Sternfeld | Professorin HFBK Hamburg und schnittpunkt Wien

Luisa Ziaja | Chefkuratorin und Sammlungsleiterin, Österreichische Galerie Belvedere, Wien

Moderation:

Monika Sommer | Gründungsdirektorin, Haus der Geschichte Österreich (hdgö)

Eine Veranstaltungsreihe von schnittpunkt. ausstellungstheorie & praxis

In Kooperation mit dem Haus der Geschichte Österreich

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