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Nachtblende: The Original French Extremity

Film Screening
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1 Termin
Samstag 13. Juni

ir starten die 16. Nachtblende-Staffel „The Original French Extremity“ chronologisch korrekt, nämlich mit zwei Kurzfilmen, die dieser – ja, was ist es eigentlich? – Bewegung, Strömung oder schlicht unangenehmen Ansammlung an herausfordernden Filmen den Anstoß gab. Zum einen der „ur-text“ (James Quandt) der New French Extremity, also Gaspar Noés CARNE, und zum anderen der „majestically creepy“ (Variety) SEE THE SEA von François Ozon.

Beide Filme bereiten auf die Langfilmdebüts der jeweiligen Regisseure vor. CARNE spielt gar in der gleichen Welt und mit dem gleichen Protagonisten wie Noés I STAND ALONE (1998), und in SITCOM (ebenfalls in dieser Nachtblende-Staffel zu sehen) begegnen wir dem Early-French-Extremity-Duo François Ozon und Marina de Van wieder, die mit SEE THE SEA Hanekes FUNNY GAMES vorwegnahmen, nur in queer.

Natürlich hören die Gemeinsamkeiten hier nicht auf. Beide Filme sind explizit (no shit), oder eben doch shit, wenn sich zum Beispiel in einer erinnerungswürdigen Szene in Ozons Werk eine Zahnbürste und ein Haufen Scheiße - die Schmerzgrenze weit hinter sich lassend - nahekommen.

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