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Notes on the performativity of unruly (re)memberances

Echoes verdrängter dekolonialer Schwarzer Bewegungsgeschichten in Österreich
Theorie Zivilgesellschaft Geschichte Vortrag
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1 Termin
Donnerstag 6. November 2025
6. Nov. 2025
Do
13:00
Vortrag bis 14:00
Notes on the performativity of unruly (re)memberances
Seminarraum 20

Vortrag von Araba Evelyn Johnston-Arthur

Sich kritisch zwischen den Ebenen der Zeit bewegend, rückt der Vortrag verdrängte, counter Archive Schwarzer Bewegungsgeschichten wie die der Pan-African Students Union of Austria (PASUA) Anfang der 60ziger Jahre in den Mittelpunkt. Eine Veranstaltung der Transkulturellen Studien im Rahmen der Lehrveranstaltung Echos vergessener Stimmen – Formen der Weitergabe über Generationen hinweg von Zehra Baraçkılıç.

It is when acts of resistance are echoed that they become repeatable, readily intelligible, and woven into patterns of insurrection that can lead to social change. -José Medina.

In Medina’s Sinne werden dringende Echoes für vielseitig verschüttete, dekoloniale Wiederstände geschaffen.

Araba Evelyn Johnston-Arthur ist u.a. zeitreisende Erinnerungs-Kultur-und Theorie Arbeiterin, Kuratorin und Autorin. 1996 war sie eine der Mitbegründer*innen and Aktivist*innen von Pamoja, Bewegung der jungen afrikanischen Diaspora in Österreich. Mit der 2005 von ihr mitbegründeten Recherchegruppe zu Schwarzer österreichischer Geschichte kreierte sie 2007 die Audiointervention Decolonizing Vienna. Nach ihrem transdisziplinären Studium an der Universität Wien mit Studienaufenthalten an der University of Ghana und der University of London, hat sie ihre Dissertation an der Howard University über Gegenwarten verschütteter, pan-afrikanischer, anti-imperialer Bewegungsgeschichte im post-nazistischen Österreich Anfang der 60iger Jahre verfasst. Zusammen mit Jelena Micić war sie künstlerische Leiterin der WIENWOCHE 2025, Festival für Kunst und Aktivismus. Sie ist Teil des Direktor*innenkollektives von MUSMIG (Museum der Migration) einem Museum, dass es noch zu erkämpfen gilt während es jetzt schon die grundlegende Gewalt thematisiert, die Museen in Westeuropa meist zugrunde liegt.

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