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Otros Futuros – Andere Zukünfte

Zivilgesellschaft Workshop
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4 Termine
Samstag 11. April
Sonntag 19. April
Freitag 12. Juni
12. Juni
Fr
16:00
Workshop bis 19:00
Otros Futuros – Andere Zukünfte
Sonntag 18. Oktober
18. Okt.
So
15:00
Workshop bis 18:00
Otros Futuros – Andere Zukünfte

Ein Projekt von Susana Ojeda und Marcela Torres-Heredia
in Zusammenarbeit mit SOHO in Ottakring

Otros Futuros möchte durch Begegnungen einen Süd-Nord-Dialog über die Klimakrise eröffnen. In Gesprächen mit Akteur:innen territorialer Kämpfe aus Abya Yala (Lateinamerika) werden kollektive Vorstellungen einer casa común – eines gemeinsamen Lebensraums von Mensch, Natur, Ahnen und zukünftigen Generationen – aktiviert.

Am 18.10. sprechen wir mit der dominikanischen Aktivistin, antirassistischen Feministin, Dichterin und Juristin Flor Angel Agustin Federico. Sie erzählt von Praktiken der Re-Existenz, gemeinschaftlicher Selbstorganisation, Spiritualität als politische Praxis, sowie zu Vorstellungen von Zukünften jenseits kolonialer und kapitalistischer Logiken.

Die Workshopreihe wird im Rahmen der Jahresausstellung der SOHO STUDIOS im Herbst 2026 als Geste für andere mögliche Zukünfte ihren Abschluss finden.

Anmeldung an info@sohostudios.at erbeten, keine TN-Gebühr

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Marcela Torres Heredia (Bogotá, Kolumbien) ist Doktorandin in Sozial- und Kulturanthropologie an der Universität Wien. Sie ist Pädagogin, Forscherin und Aktvistin und beschäftigt sich mit verschiedenen Formen der Vermittlungsarbeit. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Dekolonialität, Feminismen und sozialökologische Transformationen. Derzeit ist sie Co-Leiterin von Viena Latina, einem Forschungsprojekt über die lateinamerikanische Migration nach Wien seit 1945, und arbeitet als Forscherin und Pädagogin für das Projekt im Wien Museum. Sie ist Teil des Autor*innenkollektivs Biwikefempom (Abkürzung für „bis wir nicht mehr Femin(izid)e politisieren müssen“), das das Buch femi(ni)zide: Kollektiv patriarchaler Gewalt bekämpfen (2023) veröffentlicht hat. Außerdem engagiert sie sich in verschiedenen feministischen Kontexten in Wien. Darüber hinaus ist sie in mehreren Initiativen aktiv, unter anderem bei Decolonizing in Vienna!, einer Initiative, die sich mit den kolonialen Kontinuitäten im öffentlichen Raum Wiens auseinandersetzt.

Susana Ojeda (COL/AUT) ist Filmemacherin, Künstlerin, Anthropologin und Aktivistin mit Sitz in Wien. Sie gründete estudio elgozo, um audiovisuelle Projekte zu dekolonialen, ökofeministischen und sozialen Gerechtigkeitsthemen zu entwickeln, und ist seit 2023 Co-Präsidentin des Österreichischen Verbands bildender Künstlerinnen (VBKÖ). Ihre Filme, Installationen und kollektiven Projekte wurden in Kolumbien und Europa gezeigt, zudem engagiert sie sich in feministischen und dekolonialen Bewegungen und gründete kürzlich das Musiklabel discos elgozo mit.

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