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Rechte statt Almosen!

Geschichte Zivilgesellschaft Ausstellung
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4 Termine
Dienstag 29. September
Mittwoch 30. September - open end
Mi 30. Sep. -
open end
Ausstellung
Rechte statt Almosen!
Donnerstag 1. Oktober
1. Okt.
Do
18:15
Führung bis 19:15
Kuratorinnenführung mit Angela Wegscheider
Foyer
Samstag 31. Oktober
31. Okt.
Sa
16:30
Führung bis 17:30
Führung in leichter Sprache mit Angela Wegscheider
Foyer

Die österreichische Behindertenbewegung in der Zwischenkriegszeit

Unter dem Motto „Arbeit, nicht Mitleid“ gründeten Menschen mit körperlichen Behinderungen 1926 die Erste Österreichische Krüppelarbeitsgemeinschaft. Die äußerst aktive Gruppe kämpfte für Zugang zu Arbeit, Bildung und medizinischer Versorgung. Ihr Ziel war es, nach innen Gemeinschaft und Selbstbewusstsein zu stärken und nach außen Einfluss zu nehmen auf Politik und Öffentlichkeit. Mit der Zeitschrift Der Krüppel gab die Arbeitsgemeinschaft ihrer Bewegung eine laute, eigene Stimme. Die Forderung nach Arbeit war zentral: Sie sollte dabei helfen, sich aus einer abhängigen und fremdbestimmten Lebenssituation zu befreien.

Die Ausstellung zeichnet die Geschichte dieser ersten Welle der Behindertenbewegung nach und macht zugleich die prekären Lebensbedingungen von Menschen mit Behinderungen in der Zwischenkriegszeit sichtbar. Sie gibt schließlich einen Ausblick auf das Ende der Bewegung mit der nationalsozialistischen Machtübernahme und den schwierigen Neubeginn nach 1945.

Die Wanderausstellung ist Teil des Projekts „100 Jahre Behindertenbewegung“ von Volker Schönwiese und Angela Wegscheider.

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