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Das Screening Lingering Speed versammelt historische und zeitgenössische Kurzfilme, die Zeit nicht als linearen Fortschritt, sondern als Geflecht unterschiedlicher Tempi erfahrbar machen. Zwischen den Symbolen industrieller Moderne, algorithmischen Infrastrukturen und hyperdigitalen Bildkulturen entfaltet das Programm unterschiedliche filmische Perspektiven auf Beschleunigung und alternative Zeitlichkeiten. Neben Momenten der medialen Verdichtung und Überforderung eröffnen die Kurzfilme Räume für Aufmerksamkeit und Resonanz. Ein anschließendes Gespräch lädt ein, alternative Praktiken gemeinsam weiterzudenken.
Kuratiert von Max Bergmann, Anna Ewa Dyrko und Eva Fischer Eine Kooperation mit VIENNA SHORTS