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Tabita Rezaire: Calabash Nebula

Cosmological Tales of Connection
Zeitgenössische Kunst Ausstellung

Dekoloniale Sternstunden: Rezaire zeigt, dass der Kosmos mehr kann.

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10 Termine
Dienstag 16. September 2025
16. Sep. 2025
Di
19:00
Eröffnung
Tabita Rezaire: Calabash Nebula
Mittwoch 17. September 2025
17. Sep. 2025
Mi
16:00
Führung
Walk & Talk mit Tabita Rezaire
bis Sonntag 11. Jänner
17. Sep. 2025 -
So , 11. Jän.
Ausstellung
Tabita Rezaire: Calabash Nebula
Samstag 20. September 2025
Sonntag 19. Oktober 2025
Dienstag 11. November 2025
Dienstag 18. November 2025
18. Nov. 2025
Di
17:00
Führung
Tabita Rezaire: Calabash Nebula
Führung mit Gebärdensprachdolmetschung
Samstag 13. Dezember 2025
Sonntag 14. Dezember 2025
Sonntag 11. Jänner

Mit Calabash Nebula präsentiert das Weltmuseum Wien die erste Einzelausstellung von Tabita Rezaire (*1989) in Österreich. Die multidisziplinäre Künstlerin, Aktivistin und Heilerin, die heute in Französisch-Guyana lebt, verbindet in ihrer Arbeit digitale Technologien mit spirituellen, nicht-westlichen und indigenen Wissenssystemen. In ihrer künstlerischen Praxis erforscht sie Heilung als dekoloniale Strategie und hinterfragt, wie fortdauernde neo-koloniale Machtstrukturen unser Verständnis des Kosmos dominieren.

Durch Videoarbeiten, Installationen und Performances schafft Rezaire Verbindungen zwischen Vergangenheit und Zukunft, Wissenschaft und Mystik, Technologie und Natur und öffnet dadurch Räume für kollektive Erinnerung und Transformation.

Die Ausstellung ist eine Manifestation von Rezaires Lebensphilosophie und vereint drei Installationen aus dem Jahr 2024. OMI: Yemoja Temple und Omu Elu sind Orisha Yemoja gewidmet, der von den Yoruba in Westafrika und der Diaspora verehrten Muttergottheit der Flüsse und Ozeane. Die Installation Des/astres befasst sich mit den astronomischen Traditionen des Amazonasgebiets und der strategischen Position Französisch-Guayanas als zentralem Ort des europäischen Weltraumprogramms.

Diese Ausstellung des Weltmuseums Wien entstand in Zusammenarbeit mit den beteiligten Künstler*innen und infolge dreier Ausstellungen in Madrid, Paris und Berlin.

Die drei Werke Des/astres (2024), OMI: Yemoja Temple (2024) und Omo Elu (2024) wurden von 8. Oktober 2024 bis 12. Jänner 2025 von TBA21 Thyssen-Bornemisza Art Contemporary im Thyssen-Bornemisza National Museum, Madrid, in der Ausstellung Tabita Rezaire. Calabash Nebula, kuratiert von Chus Martínez, präsentiert. Die Arbeit Des/astres wurde vom 9. April bis 31. August 2025 im Rahmen des Open Space-Programms, kuratiert von Claudia Buizza und Ludovic Delalande, in der Fondation Louis Vuitton in Paris gezeigt. Das Werk OMI: Yemoja Temple war zuvor von 25. April bis 7. Juli 2024 in der Ausstellung Tabita Rezaire x Yussef Agbo-Ola.Omi Libations, kuratiert von Christina Landbrecht, in der Schering Stiftung, Berlin, zu sehen.

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