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Terminal Piece

Zeitgenössische Kunst Ausstellung
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11 Termine
Samstag 20. Juni
Sonntag 21. Juni
bis Sonntag 7. Februar
So 21. Juni -
So 7. Feb. 2027
Ausstellung
Terminal Piece
Dienstag 23. Juni
Donnerstag 13. August
13. Aug.
Do
18:30
Führung
Kurator:innenführung
mit Generaldirektorin Fatima Hellberg
Donnerstag 20. August
20. Aug.
Do
18:30
Führung
Kurator:innenführung
mit Generaldirektorin Fatima Hellberg
Donnerstag 27. August
27. Aug.
Do
18:30
Führung
Kurator:innenführung
mit Chefkurator Lukas Flygare
Mittwoch 21. Oktober
Dienstag 27. Oktober
Mittwoch 18. November

Kuratiert von Fatima Hellberg und Lukas Flygare

Terminal Piece ist eine Ausstellung in fünf Akten, in deren Mittelpunkt die gleichnamige Installation der Künstlerin, Aktivistin und Autorin Kate Millett aus dem Jahr 1972 steht. Als erste Neuerwerbung der Sammlung unter der neuen Leitung des mumok rückt sie den Akt des Betrachtens selbst in den Vordergrund – und fragt nicht nur danach, was zu sehen ist, sondern auch, aus welcher Perspektive wir es betrachten und auf welcher Seite des Werks wir uns befinden. Millett, eine der prägenden feministischen Stimmen ihrer Generation, glaubte an die Fähigkeit von Kunst, Momente intensiver, unmittelbarer Erfahrung zu erschaffen. Die Ausstellung stellt die Frage, was diese Vorstellung heute noch bedeutet.

Wer beobachtet? Wer wird beobachtet? Wo positionieren wir uns? Diese Reflexionen werden zur Linse, durch die rund 400 Kunstwerke aus der Sammlung des mumok betrachtet werden, welche in Dialog mit Leihgaben und neuen Auftragsarbeiten treten. Die Ausstellung ist eine Einladung zur körperlichen Wahrnehmung und zur Entdeckung neuer Sichtweisen: Die Begegnung mit Kunst ist niemals passiv. Sehen bedeutet Teilnehmen.

Jede Ausstellungsebene entfaltet sich als eigenständiger Akt, der die sich wandelnden Beziehungen zwischen Kunst, Leben und Wahrnehmung aufzeigt. Den Anfang macht ein von Anna Viebrock konzipierter Prolog, der das Erdgeschoss transformiert und zu einer neuen Begegnung mit der Museumssammlung anregt. Akt 2 wendet sich nach innen, um die Widersprüche zwischen politischen Idealen und gelebter Erfahrung nachzuzeichnen. Akt 3 greift auf Dokumentation und Zeugenschaft zurück, um sich Realitäten zu nähern, die möglicherweise über die Sprache hinausgehen. Akt 4 erforscht den Apparat des Sehens anhand von Arbeiten Nina Porters und aus der Sammlung. Zusammen zeigen die Akte vielfältige Wege, mit der Welt in Beziehung zu treten.

Das Wort „terminal“ signalisiert typischerweise ein Ende, markiert jedoch auch den Beginn von etwas Neuem: einen Aufbruch, der mit dem Vorangegangenen verbunden ist. Mit einem einzelnen Kunstwerk als Filter behandelt Terminal Piece das Museum und seine Sammlung als einen Ort, der durch die Menschen, die ihn durchwandern, immer wieder neu gestaltet wird – offen, lebendig und durch jede Begegnung verwandelt.

Magdalena Abakanowicz, Kobby Adi, Art & Language, Lutz Bacher, Heimrad Bäcker, Peter Baum, Herbert Baumann, Joseph Beuys, Anna & Bernhard Blume, Boyle Family, Marcel Broodthaers, Michael Buthe, Alexander Calder, Sophie Calle, Nina Canell, Prunella Clough, Bruce Conner, Melanie Counsell, Moyra Davey, Carla Degenhardt, Sara Deraedt, Erik Dietman, Annie Ernaux & Marc Marie, Jean Fautrier, Robert Filliou, Lucio Fontana, Adolf Frohner, Bruno Gironcoli, Christine Gironcoli, Hermann Glöckner, Louis Goodman, Robert Graham, Hans Haacke, Raymond Hains, Richard Hamilton, Hans Hollein, Rebecca Horn, Joe Jones, Birgit Jürgenssen, Allan Kaprow, Wilfried Klanjsek-Bratke, Jürgen Klauke, Marc Kokopeli, Kurt Kren, Oliver Laric, Louise Lawler, Zoe Leonard, Bettye Lane, Sol LeWitt, Friederike Mayröcker, Kate Millett, Yukio Nakagawa, Bruce Nauman, Chie Nishio, Anna Oppermann, Verena Paravel & Lucien Castaing-Taylor, Michelangelo Pistoletto, Megan Plunkett, Sigmar Polke, Cora Pongracz, Nina Porter, Arnulf Rainer, Robert Rauschenberg, Rudolf Richly, Dieter Roth, Susan Rothenberg, Paul Rotterdam, Thomas Ruff, Gerhard Rühm, Constanze Ruhm, Peter Sandbichler, Kurt Schlögl, Leander Schönweger, Rudolf Schwarzkogler, Daniel Spoerri, Haim Steinbach, Takako Saito, Elisabeth Subrin, Paul Thek, Miroslav Tichý, Octavian Trauttmansdorff, Rosemarie Trockel, Richard Tuttle, Cy Twombly, Anna Viebrock, Wolf Vostell, Yoshi Wada, Franz West, Stefan Wewerka, Karl Anton Wolf, Heimo Zobernig

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