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Virtual Reality statt Geschichtsbuch?

Chancen und Grenzen digitaler Holocaust-Vermittlung
Medien & Technologie Geschichte Präsentation Diskussion
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1 Termin
Donnerstag 22. Jänner

Virtual Reality (VR) ermöglicht neue, immersive Wege der Geschichtsvermittlung, die auch im Kontext der historisch-politischen Bildung zum Holocaust vermehrt zur Anwendung kommen. Wie wird diese Technologie von jungen Menschen tatsächlich wahrgenommen und genutzt? Welche Chancen und Herausforderungen ergeben sich für die pädagogische Praxis?

Das digitale VR-Projekt Inside Pogromnacht widmet sich der Geschichte der heute 93-jährigen Charlotte Knobloch ausgehend von den Ereignissen der Novemberpogrome. Das Projekt wurde mit einer Studie begleitet: 80 Schüler*innen zwischen 16 und 20 Jahren aus weiterführenden Schulen in Österreich wurden dabei befragt und die VR-Erfahrung mit einer Anwendung am Desktop verglichen sowie in einem kontextualisierenden Lernsetting untersucht.

Im Rahmen der Veranstaltung werden das VR-Projekt kurz vorgestellt und die Ergebnisse der Studie von deren Leiter Tobias Ebbrecht-Hartmann präsentiert. Anschließend berichten Projektbeteiligte von ihren Erkenntnissen und Erfahrungen und diskutieren mit dem Publikum.

Vor der Veranstaltung besteht die Möglichkeit, das Projekt Inside Pogromnacht mittels VR-Brillen kennenzulernen.

Hierfür gibt es nur begrenzte Plätze! Anmeldung unbedingt erforderlich.

Begrüßung und Moderation

Monika Sommer | Gründungsdirektorin hdgö

Präsentation der Studienergebnisse

Tobias Ebbrecht-Hartmann | Associate Professor Hebräische Universität von Jerusalem

Diskussion

Tobias Ebbrecht-Hartmann | Associate Professor Hebräische Universität von Jerusalem

Caro Haas, Mavie Puschnig | beteiligte Schüler*innen, des BORG Wiener Neustadt

Andreas Pashchenko | wissenschaftlicher Mitarbeiter

Birgit Reiter | Lehrerin am BORG Wiener Neustadt

Inside Pogromnacht ist ein Projekt der Claims Conference in Zusammenarbeit mit der USC Shoah Foundation, dem XR-Unternehmen makemepulse, UNESCO und Meta.

Die Studie wurde geleitet von Prof. Dr. Tobias Ebbrecht-Hartmann von der Hebräischen Universität Jerusalem. Unterstützt wird er von den wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen Alexander Schneidmesser, Andreas Pashchenko und Esther Györi in Österreich.

Mit freundlicher Unterstützung des Bundeskanzleramts.

Eine Veranstaltung des hdgö und der Claims Conference gemeinsam mit dem

Zentrum für Österreichstudien an der Hebräischen Universität Jerusalem

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