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Vision und Widerstand

Wie das MuseumsQuartier die Stadt Wien veränderte
Zeitgenössische Kunst Geschichte Ausstellung
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2 Termine
Montag 29. Juni
Dienstag 30. Juni - Montag 25. Jän. 2027

25 Jahre nach der Eröffnung des MQ blickt die Ausstellung auf die konfliktreiche Geschichte eines der weltweit größten Kulturareale zurück. Die Ausstellung spannt mit Zeichnungen, Plänen, Modellen und künstlerischen Arbeiten einen weiten Bogen vom barocken Hofmarstall über den „Messepalast“ bis zur Planung und Bau des MQ.

Im Zentrum steht die Geschichte des MQ und die Architektur von Manfred und Laurids Ortner, die 1990 den internationalen Wettbewerb für ein zeitgenössisches Kulturforum für sich entscheiden konnten. Ihr Siegerprojekt geriet unter medialen und politischen Druck. In der Zwischenzeit wurde der Messepalast von Kulturinitiativen wie den Wiener Festwochen, Depot, basis-Wien und T0 (T-Null) usw. bespielt. Was dann ab 1997 errichtet wurde, unterscheidet sich nicht nur durch den fehlenden „Leseturm“, der als weithin sichtbares Merkzeichen des MQ konzipiert war, stark von den ursprünglichen Plänen der Architekten. Geblieben ist die Idee, das MQ nicht als statisches Monument zu denken, sondern als einen lebendigen Ort, der sich immer wieder verändern und auf neue Herausforderungen und Ansprüche reagieren kann. In diesem Sinn möchte die Ausstellung auch Perspektiven für die Zukunft eines vielfältig genützten urbanen Raumes eröffnen, der zu einem unverzichtbaren Teil der Stadt geworden ist.

Kuratiert von Andreas Nierhaus

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