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Markus Redl: Mudras

Bildende Kunst Eröffnung
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1 Termin
Mittwoch 29. November 2017
29. Nov. 2017
Mi
19:00
Markus Redl: Mudras

Markus Redl, geboren 1977 in Klosterneuburg, lebt und arbeitet in Wien und Carrara.

Das Wort Mudra kommt aus dem Sanskrit und bedeutet ?Siegel?, wörtlich übersetzt, Mud: Freude und ra: das, was gibt. Es heißt, der Ursprung von Mudras liegt in Indien, aber das Handzeichen, das als Geste mit einem speziellen Inhalt verbunden wird, ist ein kultureller Code der in den unterschiedlichsten Kulturen vorzufinden ist.

Markus Redl sagt: ?Kunst entspricht einer Selbstermächtigung zur Willkür. Sie erstellt ihre eigene Konvention und kann darin durch Abweichung von allgemeinen Regeln auf die Eigenschaften der normierten Umgebung aufmerksam machen.? Somit geht es bei der Ausstellung MUDRAS um die Verdeutlichung der Willkür, die sich in den Codes von Inhalt und Form zusammenfindet.

Zu sehen ist eine Auswahl von Arbeiten aus einem Zeitraum von vierzehn Jahren. Diese beinhaltet Zeichnungen, eine filmische Arbeit, eine sich bewegende Skulptur, Textcollagen, ein Hörbuch (entstanden in Zusammenarbeit mit dem Schauspieler Stefano Bernardin) sowie Skulpturen aus diversen Materialien, die in ihrer Formensprache von streng architektonisch bis verspielt figürlich reichen.

Die Arbeitsweise von Markus Redl hat sich in den letzten 15 Jahren, egal, ob es um das Material Stein oder Papier ging, unabhängig von der Taktung des Kunstmarktes an Inhalten orientiert, die weder schnell noch leicht konsumierbar sind. Ein Beispiel dafür wäre die im Sommer 2017 für die Sammlung Würth fertiggestellte Marmorskulptur von 15,5 Tonnen - ein Projekt, dem sich der Künstler mit ungeteilter Aufmerksamkeit über ein Jahr lang gewidmet hat.

Im Dezember wird der Katalog APORIE - OLYMPIA. Festung Europa/Postcontemporary im Verlag für moderne Kunst (VfmK) erscheinen und in der Galerie Lisa Kandlhofer präsentiert.
Darin wird sich auch die Bibliothek der Steine finden, an der Markus Redl seit 2004 kontinuierlich arbeitet. Sie bildet den konzeptionellen Rahmen der künstlerischen Auseinandersetzung und verknüpft Skulpturen mit Literatur, wodurch eine einzige große Arbeit wächst, die sich durch Geschichten, Kunst und Lebens- wie auch Arbeitszeit des Künstlers zusammenfügt.

Archiv-Screenshot:

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