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Chimes At Midnight (Falstaff)

Film Video Screening
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1 Termin
bis Donnerstag 12. Mai

CHIMES AT MIDNIGHT (FALSTAFF)
Ein Film von Orson Welles
E/CH 1965, 115 min, OmU

?Die größte Darstellung eines guten Mannes, der vollkommenste gute und reine Mensch in allen Shakespeare-Dramen? - das sagte Orson Welles selber über Falstaff, die Hauptfigur jenes seiner Filme, den er für seinen besten hielt. Seit seiner Schulzeit begleitete Welles die Idee eines großen eigenen Werks frei nach den Dramen von Shakespeare. Am Broadway hatte er als junger Shooting Star der Theaterszene eine Bühnenadaption von neun Shakespeare Stücken produziert. Für CHIMES AT MIDNIGHT (FALSTAFF) bediente er sich bei fünf der Dramen: bei beiden Teilen von Henry IV, bei Richard II, Henry V und The Merry Wives of Windsor. Zentrum der Story ist aber die bei Shakespeare wiederkehrende Figur Falstaff und deren Vater-Sohn-Verhältnis zu Prinz Hal, dem Sohn Heinrich des IV.

Orson Welles fühlte eine derart starke Verbindung zum Charakter des Falstaff, dass er die Darstellung der Figur als seine große Ambition im Leben bezeichnete. Den Film drehte er trotz vieler (auch finanzieller) Schwierigkeiten und Widerstände und schließlich mit einem lächerlich niedrigen Budget.
Gleich nach Erscheinen von den meisten Kritikern als unerheblich abgetan, gewann CHIMES AT MIDNIGHT (FALSTAFF) zwei Preise bei den Filmfestspielen von Cannes 1966 und erntete im Laufe der Zeit immer bessere Kritiken. Die Schlacht-Szenen sind in die Filmgeschichte eingegangen und haben viele andere Filmemacher inspiriert. Die große amerikanische Filmkritikerin Pauline Kael nannte die Szene der Schlacht von Shrewsbury “unlike any battle scene done on the screen before.”

Um fulminante Szenen allein geht es dabei allerdings nicht. Schlussendlich ist CHIMES AT MIDNIGHT (FALSTAFF) eine wirkmächtige Erzählung von der Freude am Leben und an der Lust. Aber auch eine Geschichte von tiefer Enttäuschung und ultimativem Verrat.

?Ja, dies ist mein Lieblingsfilm?, sagte Orson Welles in einem BBC-Interview drei Jahre vor seinem Tod. Und weiter: ?If I wanted to get into heaven on the basis of one movie, that’s the one I would offer up. I think it’s because it is to me the least flawed; let me put it that way. It is the most successful for what I tried to do. I succeeded more completely in my view with that than with anything else.?

PRESSE:
“Greatness… Here is a film to treasure.”
Roger Ebert

Archiv-Screenshot:

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